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Mittwoch, 19. Januar 2011

Social Media Monitoring im Unternehmen - Praxisbeispiele

Social Media Listening Center bei Dell
Auf dem Blog möchte ich das Thema Social Media Monitoring möglichst von allen Seiten beleuchten. Das gelinkt mir hoffentlich in den meisten Fällen ganz gut. Bisher habe ich mich jedoch eher mit Anbietern als Anwendern zum Thema Social Media Monitoring ausgetauscht.Wenn es um aktuelle Anwendungsbeispiele in Unternehmen geht, konnte ich bisher immer nur auf Präsentationen und Blogbeiträge zurückgreifen, die ich im Netz gefunden habe. Die Artikel mit Praxisbezug sind bisher allerdings immer sehr gefragt gewesen und auch ich finde die Herangehensweise der verschiedenen Unternehmen an das Thema sehr interessant.

Montag, 6. September 2010

Social Media Monitoring in der Praxis

Heute gibt es aus Mangel an Zeit einen Haufen Präsentationen. Von mir erfolgt bald auch mein erster Beitrag auf Slideshare, ich sitze nämlich gerade - eigentlich schon den ganzen Tag ... - an den Folien für meine Verteidigung (Masterarbeit).
In den letzten Monaten habe ich mich ausgiebig mit dem Thema Social Media Monitoring beschäftigt. Mittlerweile tun dies auch immer mehr Firmen. Nachfolgend findet ihr verschiedene Vorträge über das Handling von Unternehmen mit der Thematik.

Auf dem Social Media Gipfel am 1. September in Zürich haben Oriana Chiandusso, Onlinekommunikation bei PostFinance, und Markus Maurer, Product Manager bei Ypsomed Vorträge zum Thema Social Media Monitoring gehalten. Bei PostFinance wird mbuzz von Meltwater (also eigentlich SM2 von Alterian) eingesetzt. Das Unternehmen Ypsomed nutzt die kostenfreien Tools Google Reader und Hootsuite.

Dienstag, 27. Juli 2010

Social Media Monitoring - Nachfrage in Deutschland

Eine am 21.07.2010 erschienene Pressemitteilung von Alterian und Wort + Welt wird mit der Überschrift „Social Media Monitoring-Studie: Marketing im Blindflug? Zweidrittel-Mehrheit der Unternehmen in Deutschland verzichtet auf Social Media Monitoring-Software“ betitelt. Alterian beziehen sich in ihrer Pressemitteilung auf Ergebnisse einer Untersuchung des Greven´s Adressbuch-Verlag zur Nutzung von Social Media Werbeformen bei kleinen und mittelständischen Unternehmen. Nach der Studie lehnen 69 Prozent der befragten Unternehmen den Einsatz von Social Media strikt ab, da die Mechanismen und konkreten Handlungsschritte für den Aufbau einer Social Media Strategie im Unternehmen nicht klar seinen. Social Media Monitoring wird jedoch nicht explizit erwähnt. Demnach ist davon auszugehen, dass Alterian der Ansicht ist, dass Unternehmen, die Social Media Plattformen für ihre geschäftliche Entwicklung nicht nutzen, auch kein Monitoring von Social Media betreiben. [1]

Dem widerspricht ein Beitrag Anfang Juli aus der Financial Times Deutschland. Im Artikel der FTD steht, dass Unternehmen zunehmend den Wert des Social Media Monitoring erkennen und verstärkt auf Dienstleister zurückgreifen, die darauf spezialisiert sind, die Nutzerkommentare im Internet nach Kundenmeinungen über das betreffende Unternehmen und seine Produkte zu durchsuchen. [2] Beide Beiträge beinhalten keine genauen Zahlen zum Einsatz von Social Media Monitoring in den Unternehmen. Wenn man sich allerdings die Referenzen der verschiedenen Anbieter anschaut, ist es offensichtlich, dass die großen Unternehmen in Deutschland alle Social Media Monitoring einsetzen.

Dienstag, 4. Mai 2010

BASF - Wie ein Chemiekonzern den Meinungscocktail im Social Web untersucht!

BASF baute, als eines der ersten Unternehmen in Deutschland, im Jahr 2004 ein Monitoring-System für Blogs auf. Den ersten internen Corporate Blog hat BASF übrigens am 10. Juli 2006 gestartet. Während die klassischen Medien nach Michael Scheuermann – dem Leiter Issues Management bei BASF – an Bedeutung verlieren, hat der User-generated-Content Bedeutungszuwachs. Gerade für ein Unternehmen wie BASF sind Meinungsbildungs- und Wissensaufbau-Prozesse im Social Web sehr interessant. Diese finden (wenn überhaupt) erst sehr spät in den traditionellen Medien statt. User-generated-Content ist nach Scheuermann jedoch nicht mit den definierten Bewertungsschemata traditioneller Medienbewertung und klassischer Medienresonanzanalyse zu fassen, daher ist der systematische Aufbau spezifischer Tools nötig, um relevante Quellen zu ermitteln, diese quantitativ und qualitativ zu bewerten und Fundsachen bedarfsgerecht aufzubereiten.

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