Sonntag, 13. Februar 2011

Social Media Research - Die Möglichkeiten der Social Media Analyse

Bei der Marktforschung werden zu einer bestimmten Problemstellung Daten gesammelt, aufarbeitet, analysiert und interpretiert. Die Datenerhebung erfolgt dabei durch Beobachtung und/oder Befragung (Interview, Expertenbefragung). Im Artikel Eine sehr interessante Option: Zuhören statt fragen von Dr. Johannes Kirsch auf dem Result Blog wird die empirische (Sozial-)Forschung kritisiert. Nach Angaben von Kirsch implizieren die Fragen, die man stellt, bereits die Antworten und: Antworten erhält man nur zu Sachverhalten, nach denen man fragt. Frei nach dem Motto: Wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus. Kann man ohne zu fragen erfahren, was bewegt?

Bei der nicht-teilnehmenden Beobachtung greift der Beobachter nicht aktiv in das Geschehen ein. Hier werden menschliche Handlungen, Äußerungen sowie nonverbale Reaktionen (Mimik, Gestik) erfasst. Das beobachtete Verhalten erlaubt jedoch nur begrenzt Rückschlüsse auf die dahinter liegenden Beweggründe des Probanden. Aus diesem Grund wird die Beobachtung häufig mit der Befragung verknüpft.

Samstag, 5. Februar 2011

Gastbeitrag: Social Media Monitoring und Krisenkommunikation für B2B-Unternehmen

Social Media Monitoring ist nicht nur im B2C-Bereich ein gängiges Instrument für Kunden-, Wettbewerber- oder Reichweitenanalysen. Auch B2B-Unternehmen profitieren immer stärker von der Beobachtung sozialer Netzwerke. Ein Anwendungsfeld, das über die üblichen Reputations-Studien hinaus geht, ist die Krisenkommunikation. Dieser Beitrag erklärt, wie Social Media Monitoring B2B-Firmen hilft, ihre Kommunikationsstrategie mit Geschäftskunden auf Krisen vorzubereiten und Webbeobachtung gezielt einzusetzen, um wetterfeste Krisenstrategien zu etablieren.

Die Relevanz von Social Media Monitoring in der Krisen-Strategie
Pläne zur Krisenkommunikation gehören bereits in vielen B2B-Unternehmen zu einem wichtigen Basic, um schnell und professionell in Krisen-Situationen zu reagieren. Jedoch ist der Grundsatz des „schnellen“ Reagieren durch das Real Time Web mit seinen Echtzeit-Diskussionen und rapiden Schneeball-Effekten in eine andere Dimension gerückt. Es entstanden zahlreiche neue Wege, wie Krisenherde im Netz heranwachsen und sich ausbreiten können, was nicht zuletzt auch die Regel des „professionellen“ Reagieren vor neuen Herausforderungen stellt.

Sonntag, 30. Januar 2011

Kostenlose Tools sind schön, für kleine Unternehmen und die ersten Gehversuche

... und das wars. Ich finde kostenlose Tools gut, um ein Gefühl für Social Media Monitoring zu erhalten. Ich kann auch verstehen, dass kleine Unternehmen nicht das Geld für hochwertiges Monitoring ausgeben können und deshalb auf kostenfreie Tools zurückgreifen. Für kleine Unternehmen reichen kostenfreie Tools wahrscheinlich auch aus. Die Illusion, dass man mit Hilfe kostenfreier Tools gutes Social Media Monitoring betreiben kann, muss ich Euch jedoch nehmen.

Vor einiger Zeit wurde ich für einen Kundentermin von einem selbständiger Berater zum Thema Monitoring befragt. Bisher hatte er für seinen Lead Informationen/Daten über das Unternehmen via Social Mention zusammengetragen. Basierend auf einer Recherche bei Social Mention Rückschlüsse auf die Kommunikation über das Unternehmen im Web zu ziehen? Und das als Vorbereitung für einen Kundentermin? Bitte nicht!

Mittwoch, 19. Januar 2011

Social Media Monitoring im Unternehmen - Praxisbeispiele

Social Media Listening Center bei Dell
Auf dem Blog möchte ich das Thema Social Media Monitoring möglichst von allen Seiten beleuchten. Das gelinkt mir hoffentlich in den meisten Fällen ganz gut. Bisher habe ich mich jedoch eher mit Anbietern als Anwendern zum Thema Social Media Monitoring ausgetauscht.Wenn es um aktuelle Anwendungsbeispiele in Unternehmen geht, konnte ich bisher immer nur auf Präsentationen und Blogbeiträge zurückgreifen, die ich im Netz gefunden habe. Die Artikel mit Praxisbezug sind bisher allerdings immer sehr gefragt gewesen und auch ich finde die Herangehensweise der verschiedenen Unternehmen an das Thema sehr interessant.

Sonntag, 9. Januar 2011

Kauf mich oder sind Social Media Monitoring Anbietern schlecht im Vertrieb?

Stephen Waddington hat in einem Artikel auf seinem Blog die Vertriebstaktiken der verschiedenen Social Media Monitoring Anbieter bemängelt. Bereits der Titel des Artikels „Why are most social media monitoring firms so lausy at selling?” lässt vermuten, dass Stephen Waddington von den Vertriebsmethoden nicht wirklich angetan ist. Da ich jetzt auch bei einem Social Media Monitoring Anbieter arbeite und der Vertrieb zu meinen Aufgaben zählt, war ich an diesem Artikel natürlich besonders interessiert.
Hauptkritikpunkt von Waddington ist, dass er von den Anbietern nur per Email oder Telefon kontaktiert wird. Seiner Meinung nach müssten die Anbieter ihre Tools nutzen, um Gespräche und die Tonalität zu einem Thema zu beobachten und anschließend die Ergebnisse der Allgemeinheit zu präsentieren. Auf diese Weise könnten sie seiner Meinung nach ihre Kompetenz zeigen. Gerade wenn es um die Kontaktaufnahme geht, sind damit wohl auch Gespräche und Fragestellungen zum Thema Monitoring gemeint. So schlecht wie Waddington die Lage darstellt, ist sie meiner Meinung nach jedoch nicht.

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